Die Fraureutherinnen müssen weiterhin auf den ersten Heimerfolg in dieser Saison warten
HC Fraureuth – HC Glauchau Meerane 26 : 36 (11:18)
Auch wenn die Favoritenrolle im ersten Spiel im neuen Jahr klar auf der Seite des Tabellenzweiten den HC Glauchau/Meerane lag, wollten die Fraureutherinnen alles daran setzen, um den ersten Heimsieg der Saison einzufahren.
Man fand gut in die Partie und ging in Führung. In der Folgezeit gelang es keinem der beiden Teams, sich entscheidend abzusetzen. Ab der 4. Spielminute mussten die Fraureutherinnen mehrfach in Unterzahl spielen. Fast jede Fraureuther Abwehraktion wurde durch das Schiedsrichterduo mit einer 2-Minten-Strafe geahndet. Die gegnerischen Spielerinnen nutzen die zahlenmäßige Überlegenheit, um sich bis auf 7:3 abzusetzen. Fraureuth versuchte alles, um wieder näher heranzukommen. Leider scheiterte man beim Torabschluss zu oft an der gegnerischen Torfrau bzw. dem Gebälk. Glauchau/Meerane nutzte die Fraureuther Abschlussschwäche sowie die Lücken in der Fraureuther Abwehr gnadenlos aus, um sich weiter abzusetzen. Die HCF- Frauen entwickelten bis zur Halbzeitpause einfach zu wenig Druck auf die gegnerische Abwehr. Die Angriffe wurden meist zu überhastet und ungenau abgeschlossen. Außerdem fehlte die letzte Konsequenz beim Torabschluss. Mit einem 11:18 Rückstand ging es für Fraureuth in die Pause.
Natürlich wollte man sich mit Wiederanpfiff noch nicht geschlagen geben und alles versuchen, um den Rückstand zu verkürzen. Leider fand man in der Abwehr immer noch nicht den richtigen Zugriff und ließ den gegnerischen Spielerinnen zu viel Platz zur Spielentfaltung. Dadurch wuchs der Rückstand bis auf 15 Tore an. In den eigenen Angriffen agierte man bis dahin viel zu statisch und ließ auch weiterhin zu viele Chancen liegen. Erst ab der 45. Spielminute gelang es den Fraureutherinnen, die Angriffsbemühungen von Glauchau/Meerane besser zu unterbinden und die Räume entscheidend zu verengen. Einige Male konnte der Ball abgefangen werden. Durch schnelle Gegenzüge und einen konsequenteren Spielaufbau gelang es, bis zum Schlusspfiff, den Rückstand noch auf 10 Tore zu verkürzen.
Trotz der deutlichen Niederlage muss man im nächsten nicht minder schweren Auswärtsspiel gegen TuS Leipzig-Mockau II versuchen, vor allem an die Leistung der letzten Viertelstunde dieser Partie anzuknüpfen, um die Chance für einen möglichen Punktgewinn zu waren. [IW]
Simon, Wenzel – Buchhardt, Brunel, Erler (3), Modes, Kleinfeld (5), Knipping (2), Radau (3), Reich (2), Schönfeld, Siebert (1), Weiß (10/1)
