Heimsieg dank dominanter zweiter Halbzeit – 36:30 gegen SG MoGoNo Leipzig
HC Fraureuth – SG MoGoNo Leipzig 36 : 30 (18:14)
Der HC Fraureuth hat sein Heimspiel gegen die SG MoGoNo Leipzig mit 36:30 (18:14) gewonnen – und dabei zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten gezeigt. Während der erste Durchgang von wechselnden Führungen, vielen Zeitstrafen und einem zähen Ringen um Kontrolle geprägt war, dominierte Fraureuth die zweite Halbzeit nahezu durchgehend.
Halbzeit 1: Wechselnde Führungen und viele Unterbrechungen
Die Begegnung begann hektisch. Leipzig legte früh vor, profitierte von zwei schnellen Fraureuther Zeitstrafen und führte nach wenigen Minuten mit 1:3. Fraureuth blieb über sicher verwandelte Strafwürfe im Spiel, musste jedoch immer wieder Rückständen hinterherlaufen. Bis zur Mitte des ersten Durchgangs wechselten die Führungen mehrfach. Leipzig nutzte seine Chancen konsequent und lag beim 7:9 erneut vorn. Erst in der Schlussviertelstunde fand Fraureuth mehr Stabilität. Nach einer Phase mit mehreren Leipziger Zeitstrafen drehte der HCF das Spiel und setzte sich über eine Serie erfolgreicher Angriffe erstmals deutlicher ab. Kurz vor der Pause wuchs der Vorsprung auf fünf Treffer an, ehe Leipzig noch einmal verkürzte. Mit 18:14 ging es in die Kabinen – ein Ergebnis, das den zunehmend kontrollierten Auftritt der Gastgeber widerspiegelte.
Halbzeit 2: Fraureuth übernimmt die Kontrolle
Nach Wiederbeginn erhöhte Fraureuth sofort und setzte sich erstmals klarer ab. Die Abwehr arbeitete nun kompakter, während Leipzig durch weitere Zeitstrafen immer wieder aus dem Rhythmus geriet. Fraureuth nutzte diese Phasen konsequent, baute den Vorsprung über mehrere Treffer in Folge auf bis zu acht Tore aus und kontrollierte das Spielgeschehen zunehmend. Leipzig kam zwar vereinzelt zu erfolgreichen Abschlüssen, konnte den Abstand aber nicht mehr entscheidend verkürzen. In der Schlussphase spielte der HCF die Partie routiniert zu Ende, verwandelte seine Strafwürfe sicher und hielt den Gegner auf Distanz. Der letzte Treffer der Gäste zum 36:30 änderte nichts mehr am verdienten Heimsieg.
Fazit
Fraureuth zeigte nach einem umkämpften Beginn eine reife Leistung. Die Gastgeber profitierten von einer stabilen zweiten Halbzeit, einer verbesserten Defensive und einer hohen Effizienz im Angriff. Leipzig hielt lange dagegen, verlor jedoch durch zahlreiche Unterzahlsituationen den Zugriff auf die Partie. Einziger Wermutstropfen nach dieser Partie bleibt die schwere Verletzung von Philip Schlesier. „Wir hoffen, dass die Verletzung nicht allzu langwierig sein wird. Heute haben die Jungs für Philip den Sieg nach Hause gefahren.“, war Trainer Stemann stolz und betroffen zugleich.
B.Raimer, Zschüttig – A.Bauer (3), Finkenwirth (9), Jüngling (1), Ketterl (3), Kleinfeld (8/5), Ludwig (4), F.Raimer (1), Saller (4), Sander (2), Schlesier
