Fraureutherinnen müssen sich auch im Rückspiel geschlagen geben
SC DHfK Leipzig – HC Fraureuth 32 : 27 (18:14)
Auch wenn einige wichtige Aufbauspielerinnen dem Fraureuther Frauenteam zum Rückspiel gegen den SC DHfK Leipzig nicht zur Verfügung standen, wollte man an die gute Leistung im Heimspiel anknüpfen.
Zu Beginn der Partie konnte sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen, da beiden Mannschaften zu viele Fehler im Spielaufbau unterliefen. Erst durch eine 2-Minutenstrafe gegen Fraureuth und die damit verbundene Manndeckung des Leipziger Teams gerieten die Fraureuther Frauen durch 3 Gegentreffer erstmals deutlich mit 8:3 in Rückstand. Im weiteren Spielverlauf unterliefen den HCF-Frauen weiterhin zu viele Fehler im Spielaufbau. Auch in der Abwehr fand man nicht den richtigen Zugriff und musste weitere Gegentreffer hinnehmen. Erst ab Mitte der 1. Hälfte stabilisierte sich der Fraureuther Spielaufbau und die Chancenverwertung stieg deutlich an. Immer wieder gelang es, vor allem die beiden Rückraumspielerinnen Marie Weiß und Sophie Pleißner in Szene zu setzen. Dadurch konnte der Rückstand bis zur 22. Spielminute bis auf ein Tor zum 13:12 verkürzt werden. Grundlage hierfür war ebenfalls, dass man in der Abwehr die Räume für die gegnerischen Angreiferinnen entscheidend verengen konnte. Leider gelang es bis zur Pause nicht, den Ausgleichstreffer zu erzielen. Gute Gelegenheiten dazu waren durchaus vorhanden. Leipzig nutzte die Ballgewinne, um sich bis zur Pause wieder mit 4 Toren abzusetzen.
Trotz des Rückstandes wollten die Fraureuther Frauen alles daran setzen, wieder näher heran zu kommen. Leider musste man nach einer doppelten Zeitstrafe vor der Pause dieses Vorhaben in Unterzahl angehen. Leipzig nutzte dies, um den Vorsprung weiterhin zu behaupten. Im weiteren Spielverlauf gelang es den Fraureutherinnen mehrfach, den Rückstand bis auf 2 Tore zu verkürzen. Mehr ließen die gegnerischen Spielerinnen nicht zu. Zudem scheiterten die HCF-Frauen einige Male im Abschluss aus aussichtsreicher Position bzw. schloss die Angriffe mehrfach zu überhastet und unpräzise ab. Leipzig nutzte die Ballgewinne, um sich erneut etwas mehr Luft zu verschaffen. Die Fraureuther Frauen versuchten bis zum Schlusspfiff alles, um den Rückstand doch noch wett zu machen. Dies ließen die Leipzigerinnen aber nicht zu und setzten sich am Ende mit 32:27 durch.
Trotz dieser Niederlage gelang es der Fraureuther Mannschaft, über weite Strecken des Spiels durch eine kämpferische Leistung zu überzeugen. Bei etwas mehr Glück und Übersicht in den Angriffsaktionen sowie im Abschluss in den entscheidenden Phasen der Partie, wäre vielleicht sogar noch mehr möglich gewesen. Jetzt heißt es die positiven Effekte aus diesem Spiel in die nächste Partie zu Hause gegen den Tabellenführer aus Limbach mitzunehmen, um vielleicht den nächsten Heimsieg einfahren zu können.
Beste Werferin im Fraureuther Team waren an diesem Tag Sophie Pleißner mit 7 Marie Weiß mit 12 Toren. [IW]
Frühauf, Simon, Wenzel – Buchhardt (1), Brunel, Erler (2), Kunstmann, Modes, Pleißner (7/1), Schönfeld, Siebert (3), Walther (2), Weiß (12/2)
