Ein Spiel das man nicht verlieren darf – 2te knappe Niederlage in Folge
DHfK Leipzig III – HC Fraureuth 22 : 20 (11:10)
Der HC Fraureuth hat sein Auswärtsspiel bei SC DHfK Leipzig III mit 22:20 verloren. In einer Partie, die von intensiven Zweikämpfen, wechselnden Spielphasen und einer dramatischen Schlusssequenz geprägt war, verpassten die Gäste trotz eines starken Auftakts den möglichen Punktgewinn.
Starker Beginn der Gäste
Fraureuth startete konzentriert und effektiv in die Begegnung. Nach neun Minuten führten die Gäste mit 1:5, getragen von einer stabilen Defensive mit einem überragenden Christian Kolath im Tor und einem treffsicheren Albert Finkenwirth, der früh Akzente setzte. Auch Marco Kleinfeld und Bennet Ketterl nutzten die sich bietenden Räume konsequent. Leipzig benötigte einige Minuten, um ins Spiel zu finden, steigerte sich dann jedoch sichtbar. Mit zunehmender Härte in den Zweikämpfen und verbesserten Offensivaktionen verkürzten die Gastgeber Tor um Tor. Die erste Zeitstrafe gegen Elias Ludwig in der 18. Minute erwies sich als entscheidender Moment. Leipzig nutzte die Überzahl konsequent und drehte das Spiel zum 8:7. Bis zur Pause blieb die Partie ausgeglichen, ehe die Gastgeber kurz vor dem Halbzeitpfiff zum 11:10 trafen.
Leipzig setzt sich ab – Fraureuth kämpft sich zurück
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Leipzig das Tempo und setzte Fraureuth mit einer kompakten Abwehr unter Druck. Zwischen der 41. und 49. Minute bauten die Gastgeber ihren Vorsprung auf 18:14 aus. Fraureuth leistete sich in dieser Phase mehrere Ballverluste und scheiterte mehrfach am Leipziger Torhüter. In der Schlussphase zeigte das Team jedoch Moral. Mit offensiverem Deckungsspiel zwang man die Leipziger zu diversen Fehler. Finkenwirth und Ketterl verkürzten auf 21:20 und die Partie wurde noch einmal offen. Leider blieb die Fehlerquote weiterhin hoch, wodurch man auch 30 Sekunden vor dem Ende den Ball leichtfertig verspielte und Leipzig zum 22:20 einlud und die Hausherren somit das Spiel endgültig entschieden.
Fazit
Fraureuth zeigte über weite Strecken eine engagierte Leistung und überzeugte vor allem in der Anfangsphase. Die entscheidenden Momente gehörten jedoch Leipzig, das in Überzahl abgeklärter agierte und in der Schlussphase die nötige Präzision zeigte. Für Fraureuth bleibt die Erkenntnis, dass die Leistung über 60 Minuten stabiler werden muss, um solche engen Spiele für sich zu entscheiden. [GJ]
Kolath, Raimer, Zschüttig – A. Bauer (5), Finkenwirth (7), Jüngling, Ketterl (3), Kleinfeld (4), Ludwig, F. Raimer (1), Sander, Schlesier
