HC Fraureuth Männer 33 - 21 SG Germania Zwenkau

12. September 2026 - 18:30 at Erich-Glowatzky-Halle Fraureuth

Klarer Heimsieg, klare Botschaft: Fraureuth ist in dieser Saison sofort da

Mit einem souveränen 33:21 (14:8)-Erfolg über Germania Zwenkau hat der HC Fraureuth am zweiten Spieltag der Verbandsliga West eindrucksvoll gezeigt, wohin die Reise gehen soll. Vor 68 Zuschauern in der „Glowatzky“-Halle dominierte die Mannschaft von Timm Stemann und Sebastian Kürbs über nahezu die gesamte Spielzeit – getragen von einer aggressiven Abwehr, einem breiten Angriffsspiel und mehreren herausragenden Einzelleistungen.

Blitzstart legt den Grundstein

Fraureuth erwischte einen Traumstart: Bereits nach fünf Minuten stand es 4:0. Robert Fischer eröffnete den Torreigen (2:52) und legte kurz darauf nach, Marco Kleinfeld und Axel Bauer erhöhten. Die Gäste brauchten fast neun Minuten, um erstmals zu treffen. Die Hausherren agierten in dieser Phase mit hoher Intensität, zwangen Zwenkau zu Fehlern und nutzten die eigenen Chancen konsequent. Besonders Albert Finkenwirth und Emir Dolic setzten früh Akzente, während die Defensive kaum etwas zuließ.

Zwenkau kämpft – Fraureuth antwortet

Zwenkau fand nach und nach besser ins Spiel, doch Fraureuth blieb stabil. Jonas Vogler und Torben Levin verkürzten mehrfach, doch die Gastgeber hatten stets die passende Antwort parat. Auffällig: Die Gäste handelten sich in der ersten Halbzeit gleich drei Zeitstrafen ein – Fraureuth nutzte die Überzahlsituationen eiskalt. Kurz vor der Pause erhöhte Elias Ludwig auf 14:8 – ein psychologisch wichtiger Treffer, der die klare Pausenführung sicherte.

Nach der Pause wird’s deutlich

Zwenkau kam mit zwei schnellen Toren aus der Kabine, doch Fraureuth ließ sich nicht beirren. Bennet Ketterl übernahm nun Verantwortung und erzielte zwischen der 31. und 36. Minute gleich vier Treffer in Serie. Die Halle stand Kopf, der HC baute den Vorsprung auf 20:12 aus. Spätestens jetzt war klar: Fraureuth hat mehr Tiefe im Kader, mehr Tempo und mehr Lösungen.

Fraureuths Offensivbreite beeindruckt

Die Gastgeber verteilten ihre Treffer auf viele Schultern – ein echtes Markenzeichen dieses Spiels:

Albert Finkenwirth (6 Tore) – variabel, durchsetzungsstark, immer gefährlich

Emir Dolic (5 Tore) – wichtige Treffer in entscheidenden Phasen

Elias Ludwig (5 Tore) – dynamisch, treffsicher

Marco Kleinfeld (4 Tore, 3/3 Siebenmeter) – nervenstark vom Punkt

Bennet Ketterl (4 Tore) – starke zweite Halbzeit

Robert Fischer (4 Tore) – prägt den starken Start

Fraureuth zeigte eine bemerkenswerte Mischung aus Durchschlagskraft im Rückraum, cleveren Kreisanspielen und sicheren Abschlüssen von außen.

Zwenkau stemmt sich – aber vergeblich

Germania Zwenkau versuchte, über Einzelaktionen im Rückraum und über Torben Levin (insgesamt 7 Treffer) im Spiel zu bleiben. Doch die vielen Zeitstrafen, technische Fehler und die stabile Fraureuther Defensive verhinderten ein echtes Comeback. Auch die Siebenmeter brachten nicht die erhoffte Wende – Zwenkau traf zwar fünfmal vom Punkt, vergab aber einen wichtigen Versuch in der 39. Minute.

Schlussphase: Fraureuth spielt es souverän herunter

In den letzten zehn Minuten zeigte Fraureuth reife Spielkontrolle. Timo Sander, Hennes Hinz Klemm und erneut Emir Dolic sorgten dafür, dass der Vorsprung weiter anwuchs. Der letzte Treffer des Abends gehörte Zwenkaus Torben Levin per Siebenmeter – am klaren Endstand von 33:21 änderte das nichts mehr.

Fazit: Ein Statement-Sieg

Der HC Fraureuth präsentiert sich früh in der Saison in starker Form: variabel, geschlossen, mit klarer Linie und beeindruckender Breite im Kader. Die Mannschaft hat nicht nur gewonnen, sondern ein Ausrufezeichen gesetzt. [GJ]

Albert, B.Raimer  –  A. Bauer (1) , Dolic (5), Finkenwirth (6), R.Fischer (4), Jüngling, Ketterl (4), Kleinfeld (4/3), Klemm (1), Ludwig (5), Sander (1) , Zöllmann (2)